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Sterbefälle

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brennende Kerzen, © colourbox

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Versterben eines Rentenempfängers/ Antrag auf Hinterbliebenenrente

Bei Versterben eines Rentenempfängers informieren Sie bitte umgehend die zuständige Rentenkasse und übersenden Sie dieser bitte die Sterbemitteilung.

Damit die Rentenzahlung möglichst schnell eingestellt werden kann, informieren Sie bitte vorab den Rentenservice der Deutschen Post mit einer Änderungsmitteilung online über folgenden Link:

http://www.rentenservice.com/gesetzliche-rente.html

Renten werden monatlich im Voraus gezahlt und enden mit Ablauf des Monats, in dem der Berechtigte verstirbt. Später noch eingehende Rentenzahlungen müssen von den Erben zurückerstattet werden. Die Hinterbliebenen sind daher verpflichtet, die Rentenbehörde sofort vom Tode des Rentenberechtigten zu unterrichten und sämtliche Scheck- oder sonstigen Zahlungen, die nach dem Tode des Rentenberechtigten eingehen, zurückzusenden.

Sofern der Verstorbene noch Anspruch auf Zahlung von Rentenbeträgen hatte (z. B. wegen rückwirkender Rentenerhöhung), können diese Beträge nur an die Erben des Verstorbenen ausgezahlt werden. Die Erbfolge ist - in der Regel durch einen Erbschein - nachzuweisen.

Bestattungskosten werden normalerweise nicht erstattet. Es gibt Ausnahmen, Informationen bekommen Sie bei Ihrer Rentenkasse.

Ob im Einzelfall dem hinterbliebenen Ehegatten eine Witwenrente zusteht, wird nur auf Antrag durch die Rentenbehörde geprüft. Anträge auf Hinterbliebenenrente können zusammen mit der Sterbemitteilung direkt bei der Rentenkasse angefordert werden und gemäß dem Deutsch-Chilenischen Sozialversicherungsabkommen anschließend direkt bei der zuständigen chilenischen Rentenkasse zur Weiterleitung an die Deutsche Rentenversicherung eingereicht werden (s. Renten allgemein).

Wenn Sie Hilfe beim Ausfüllen der Formulare für Hinterbliebenenrente benötigen, können Sie sich (kostenpflichtig) an einen der auf der Botschaftsliste stehenden Übersetzer oder an Frau Elisabeth Cataldo Becker, Telefon mobil 7402 7691, wenden.

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